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Großviehmarkt am 09.09.2026

Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 1 vom Betrieb Christian Ettl in Eggerszell bei Rattiszell

Statistik GVM 09.09.2026

Zuchtviehpreise steigen deutlich 

Die Nachfrage nach Fleckviehzuchttieren steigt wieder, so dass das sehr knappe Angebot von nur 37 Tieren beim September-Zuchtviehmarkt in Osterhofen bei weitem nicht ausreichte, um die Nachfragewünsche der Kaufinteressenten bedienen zu können. Dementsprechend ist das Preisniveau bei den weiblichen Zuchtviehkategorien deutlich angestiegen.

Zu Beginn der Versteigerung standen 6 Zuchtbullen zum Verkauf, wobei 5 zum Durchschnittspreis von 2.720 € von Milchviehbetrieben für den Deckeinsatz erworben wurden. An der Spitze stand die Katalognummer 1 und somit der jüngste Bulle mit gerade einmal 11 Monaten. Bei einem Gewicht von 655 kg brachte es dieser mischerbig hornlose Medeon-Sohn auf Tageszunahmen von 1.803 g. Zudem war ein Zuchtwert für die Milchmenge von +1.134 kg ausgewiesen und somit entsprach er in besonderer Weise dem Doppelnutzungstyp der Rasse Fleckvieh. Für diesen Spitzenbullen vom Zuchtbetrieb Christian Ettl in Eggerszell bei Rattiszell wurde auch der Tageshöchstpreis von 3.000 € geboten.

Bei den Jungkühen stand mit 24 Tieren ein sehr kleines Angebot zur Verfügung, wobei die Jungkühe jedoch mit korrekten Fundamenten, guten Euteranlagen und einer durchschnittlichen Tagesmilchmenge von 29,6 kg überzeugen konnten. Somit ergab sich ein mittlerer Versteigerungspreis in Höhe von 2.870 €, was einem Anstieg im Vergleich zum Vormonat von ca. 400 € entspricht. Der Tageshöchstpreis von 3.200 € ging an eine mischerbig hornlose Sahne-Tochter vom Betrieb Jakob Anetseder aus Höflein bei Passau, die mit einem Gesamtzuchtwert von 127 auf Bullenmutterniveau liegt. Neben einer Tagesmilchmenge von 32,5 kg überzeugte diese Kuh mit einem ausgezeichneten, hoch angesetzten Euter und einem Gewicht von 690 kg.

Für weitere vier Kühe mit jeweils 2 Kalbungen und einer mittleren Tagesmilchmenge von 32,5 kg wurden im Schnitt 2.613 € bezahlt und damit ebenfalls deutlich mehr als zuletzt.

Bei den Kalbinnen standen 3 überdurchschnittlich schwere Tiere zum Verkauf. Es ergab sich ein Durchschnittspreis von 2.717 €. Für die Spitzenkalbin mit 880 kg Gewicht, einer Monoron-Tochter vom Betrieb Völkl Karl-Heinz aus Stubenhof, Gemeinde Stallwang, wurde auch der Spitzenpreis von 3.050 € geboten.

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 21. Oktober 2026 statt.

 

 

 

Großviehmarkt am 12.08.2026

Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 2 vom Betrieb Josef Knon aus Hundsruck bei Untergriesbach

Statistik GVM 12.08.2026

Linienalternativer Style-Sohn geht an die Besamungsstation Neustadt

Durch die langanhaltende Trockenheit und Hitze sind die Futtervorräte auf den rinderhaltenden Betrieben deutlich zurückgegangen bzw. können nur begrenzt wieder aufgefüllt werden. Dadurch bestehen begrenzte Absatzmöglichkeiten für Zuchtrinder. Gute Tiere können dennoch vermarktet werden, aber die Erlöse sind rückläufig.

Sechs Zuchtbullen wurden der Körkommission zur Bewertung vorgestellt. Diese stellte den mischerbig hornlosen Bullen mit der Katalognummer 2 vom Betrieb Josef Knon aus Hundsruck bei Untergriesbach an die Spitze. Vor allem die linienalternative Abstammung mit Style PS aus Zitrus Pp aus Minga Pp machte den Bullen für den Besamungseinsatz interessant. Auch Orlando PP, die Mutter des Bullen, ist in Züchterkreisen bestens bekannt. Von ihr befinden sich bereits die Söhne Wenk PP, Megaline PP und Siegfried P*S an Besamungsstationen. Zudem ist der angebotene Bulle mit einem Gesamtzuchtwert von 138 bzw. einem Milchwert von 126 der zweitbeste von nur 49 genomisch untersuchten Style PS-Söhnen. Zum Preis von 4.700 € wurde der Bulle von der Besamungsstation Neustadt ersteigert. Weitere vier Zuchtbullen wurden von Milchviehbetrieben für den Deckeinsatz erworben und erzielten einen Durchschnittspreis von 2.650 €.

Mit nur 28 Jungkühen war das Angebot bei den Jungkühen sehr begrenzt. Die vorgestellten Tiere überzeugten aber mit einer sehr guten durchschnittlichen Milchmenge von 30,0 kg. Bei einem mittleren Preis von 2.477 € ergab sich eine Preisspanne von 2.000 € bis 3.100 €. Der Tageshöchstpreis wurde für eine Worldcup-Tochter aus der Zuchtherde von der Wanninger GdbR in Rieglkopf bei Kollnburg geboten. Obwohl sie bereits seit Mitte April wieder tragend war, konnte sie noch immer eine Tagesmilchmenge von 30,5 kg vorweisen. Außerdem stammt sie aus einer langlebigen Mutterlinie.
Für weitere drei Kühe mit 2 – 3 Kalbungen und einer mittleren Tagesmilchmenge von 36,6 kg wurden im Schnitt 2.300 € bezahlt.

Auch bei den Kalbinnen standen nur 4 Tiere zum Verkauf. Bei einem Durchschnittsgewicht von 693 kg wurden im Mittel 2.163 € geboten.

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 09. September 2026 statt.

 

 

 

Großviehmarkt am 15.07.2026

Foto: Spitzenjungkuh mit der Kat.-Nr. 29 von der Wanninger GdbR aus Rieglkopf in der Gemeinde Kollnburg

Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 5 vom Zuchtbetrieb Valentin Mühlbauer aus Oberhaarbach bei Geisenhausen.

Statistik GVM 15.07.2026

Laufende Getreideernte und Trockenheit beeinflussen Zuchtviehpreise

Aufgrund der laufenden Getreideernte lag das Angebot beim Juli-Zuchtviehmarkt in Osterhofen mit 54 Zuchttieren auf relativ niedrigem Niveau. Aus demselben Grund waren auch die Besucherzahlen schwächer. Alle Tiere stammten aus Betrieben mit gentechnikfreier Fütterung. Bis auf 2 Stück wurden alle Zuchttiere von niederbayerischen Rinderhaltern erworben.

Obwohl nur vier Zuchtbullen zum Verkauf standen, wurden nur für zwei Bullen passende Angebote abgegeben. Den Tageshöchstpreis von 2.950 € erzielte ein reinerbig hornloser Wodka-Sohn vom Zuchtbetrieb Valentin Mühlbauer aus Oberhaarbach bei Geisenhausen. Der formalistisch sehr korrekte Bulle lässt auch aufgrund seiner Zuchtwerte Nachkommen mit bestens ausgeprägten Fundamenten und Eutern erwarten. Auch der zweite Bulle, ein mischerbig hornloser Bergamo-Sohn,  wurde vom Betrieb Valentin Mühlbauer aufgezogen und am Markt vorgestellt. Der Steigerungspreis lag bei 2.800 €.

Die Klasse der Jungkühe bestand 43 Verkaufstieren, die sich mit durchschnittlich 30,1 kg Milch sehr leistungsstark präsentierten. Ein Viertel der Jungkühe war bereits wieder garantiert tragend. Bei einem Durchschnittspreis in Höhe von 2.521 € schwankten die Preise von 1.900 € bis 3.250 €. Der Tageshöchstpreis von 3.250 € wurde für eine Sunrise-Tochter von der Wanninger GdbR aus Rieglkopf in der Gemeinde Kollnburg geboten. Diese Jungkuh mit einem Gewicht von 710 kg und einer Tagesmilchmenge von 31,6 kg entsprach dem Zuchtziel der Rasse Fleckvieh hinsichtlich der Doppelnutzung Milch und Fleisch. Außerdem überzeugte sie mit einem sehr straff sitzenden, drüsigen Euter. Vom Betrieb Wanninger GdbR standen noch fünf weitere Jungkühe auf der Verkaufsliste, die ebenfalls überdurchschnittliche Preise erzielten.
Für weitere vier Kühe mit 2 Kalbungen wurden im Schnitt 2.313 € bezahlt.

Auch bei den Kalbinnen standen nur 3 Tiere zum Verkauf, die alle vom Betrieb Wöhrmann Stefan in Karpfenstein bei Neustadt stammten. Bei einem Durchschnittsgewicht von 680 kg wurden im Mittel 2.250 € geboten.

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 12. August 2026 statt.

 

 

 

 

Großviehmarkt am 17.06.2026

Foto: Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 64 gezüchtet von Anton und aufgezogen von Patrick Obermeier aus Arnhofen bei Abensberg

Statistik GVM 17.06.2026

Duplex-Sohn geht für 15.200 € in den Besamungseinsatz

Mit nur 50 Fleckviehzuchttieren war das Angebot bei der Juni-Zuchtviehauktion in Osterhofen sehr knapp. Gute Jungkühe waren aber weiterhin gefragt, so dass deren Durchschnittspreis im Vergleich zur letzten Auktion sogar angestiegen ist.

Mit 9 Tieren war das Angebot bei den Zuchtbullen überdurchschnittlich groß. Auch die Qualität der Stiere war hinsichtlich Entwicklung, Exterieur und Zuchtwertniveau sehr gut. An einem Duplex-Sohn gezüchtet von Anton und aufgezogen von Patrick Obermeier aus Arnhofen bei Abensberg waren gleich mehrere Besamungsstationen interessiert. Mit einem Gesamtzuchtwert von 139, einem Milchwert von 128 und einem Fleischwert von 118 entspricht der Bulle in idealer Weise dem Doppelnutzungstyp der Rasse Fleckvieh. Aufgrund seiner Exterieurzuchtwerte werden Nachkommen mit sehr korrekten Fundamenten (ZW 118) bzw. Euteranlagen (ZW 115) erwartet. In Summe gehört er damit zu den besten Bullen der seltenen Dirigent-Linie. Bei der Versteigerung dieses Spitzenbullen setzte sich letztendlich die Besamungsstation Neustadt/Aisch durch, die bei 15.200 € den Zuschlag erhielt.
Weitere 7 Bullen, alle natürlich hornlos, wurden zum Durchschnittspreis von 2.843 € von Züchtern für den Deckeinsatz in ihren Herden erworben.

Bei der Kategorie der Jungkühe waren nur 33 Tiere aufgetrieben worden, die eine mittlere Tagesmilchmenge von 29,7 kg vorweisen konnten. Der Versteigerungspreis von im Mittel 2.677 € lag um rund 80 € über dem Ergebnis der letzten Auktion. An die Spitze der Jungkühe hatte die Bewertungskommission eine Hrom-Tochter vom regelmäßigen Marktbeschicker Bernhard Wensauer aus Zornhof, Gemeinde Pfeffenhausen rangiert. Bei einer Tagesmilchmenge von 37,1 kg überzeugte diese Kuh auch mit einem hoch angesetzten Euterboden bzw. einem Gewicht von 670 kg. Zudem ist dieses Tier genomisch untersucht und kann einen Gesamtzuchtwert von 125 vorweisen. Für dieses überzeugende Gesamtpaket wurde der Tageshöchstpreis von 3.350 € geboten.
Für weitere fünf Kühe mit 2 bis 7 Kalbungen wurden im Schnitt 2.290 € bezahlt.

Auch bei den Kalbinnen wurden nur 3 Tiere angeboten. An der Spitze stand eine Widder-Tochter von Klaus Reisinger aus Tumpenberg bei Wegscheid mit einem Gewicht von 860 kg. Sie erzielte einen Versteigerungspreis von 2.650 €. Im Mittel wurden für die Kalbinnen 2.450 € geboten.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 15. Juli 2026 statt.

 

 

 

 

 

Großviehmarkt am 20.05.2026

Foto: Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 5 von Georg Moosbauer aus Biberbach, Gemeinde Perlesreut

Statistik GVM 20.05.2026

Angebot und Nachfrage bei der Mai-Auktion ausgeglichen

Beim Mai-Zuchtviehmarkt in Osterhofen wurden 65 Zuchttiere vorgestellt. Das waren geringfügig mehr als bei der letzten Auktion in April. Das Angebot und Nachfrage nach Fleckviehzuchttieren war ausgeglichen.

Die Versteigerung begann mit der Vorstellung der 6 aufgetriebenen Zuchtbullen. Bis auf einen Stier waren alle Bullen natürlich hornlos, die schließlich für den Einsatz im Natursprung von Zuchtbetrieben ersteigert wurden. Dabei ergab sich ein mittlerer Preis in Höhe von 3.020 €. Der Spitzenstier stammte aus dem Zuchtbetrieb von Markus Strobl in Harbach bei Massing und wurde vom Aufzuchtbetrieb Georg Moosbauer aus Biberbach, Gemeinde Perlesreut vorgestellt. Im Alter von 14 Monaten war der Bulle bestens entwickelt und konnte bereits 640 kg Gewicht vorweisen. Dieser mischerbig hornlose Wachau P*S-Sohn aus einer leistungsstarken Zeiger-Tochter überzeugte außerdem mit einem Gesamtzuchtwert von 137. Aufgrund seiner Zuchtwerte lässt er fitnessstarke, langlebige Nachkommen erwarten und ist zudem für die Belegung von Jungrindern geeignet. Mit 3.550 € erzielte der Bulle auch den Spitzenpreis in dieser Tierkategorie.

Für 44 Jungkühe ergaben sich Gebote, die von 2.050 € bis 3.550 € reichten. Im Durchschnitt wurde von den Käufern ein Steigerungspreis in Höhe von 2.598 € bezahlt. Die Verkaufstiere präsentierten sich mit einer mittleren Tagesmilchmenge von 30,0 kg sehr leistungsstark, wobei ein Viertel der Jungkühe bereits wieder garantiert trächtig war. Die Spitzenjungkuh, eine Epik-Tochter vom Betrieb Bernhard Wensauer in Zornhof bei Pfeffenhausen, ist bereits wieder besamt vom Bullen Moby Pp* und garantiert tragend. Sie stammt aus einer langlebigen Kuhlinie und die Mutter brachte es auf 8 Kalbungen. Weitere Pluspunkte waren ein Gewicht von 670 kg sowie eine Tagesmilchmenge von 40 kg. Für diese besondere Jungkuh endete das Gebot bei 3.350 €.
Vier weitere Kühe mit jeweils 2 Kalbungen erzielten im Schnitt 2.613 €.

Bei den Kalbinnen wurden nur 3 Tiere angeboten, die zu durchschnittlich 2.450 € versteigert wurden. Außerdem stand bei dieser Auktion ein Jungrind mit 400 kg Gewicht zum Verkauf, wofür 1.220 € geboten wurden.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 17. Juni 2026 statt.

 

 

 

 

Großviehmarkt am 22.04.2026 u. Bericht Fresservermarktung 18.04.26

Foto: Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 2 von Knon Josef aus Hundsruck bei Untergriesbach

Statistik GVM 22.04.2026

Reinerbig-hornloser Witness P*S-Sohn erzielt 17.800 €

Aufgrund der aktuell laufenden Feldarbeiten, insbesondere der Maisaussaat, war beim April-Zuchtviehmarkt in Osterhofen die Anzahl der vorgestellten Tiere mit 59 Stück sehr begrenzt. Fleckviehzuchttiere sind jedoch weiterhin sehr gefragt, so dass das bisher gute Preisniveau weiterhin gehalten werden konnte. Neben den Kaufinteressenten wurde die Auktion auch von der Seniorenunion der CSU-Kreisgruppe Deggendorf und Teilnehmern des Bildungsprogramms Landwirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landau-Pfarrkirchen besucht.

Zu Beginn der Versteigerung standen 10 Zuchtbullen zum Verkauf. An die Spitze hatte die Körkommission einen reinerbig hornlosen Witness P*S-Sohn von Josef Knon aus Hundsruck bei Untergriesbach gestellt. Der mit 11 Monaten sehr junge Bulle brachte trotzdem bereits 520 kg auf die Waage und überzeugte mit guter Entwicklung und korrektem Fundament. Das ausgewogene Zuchtwertniveau mit Gesamtzuchtwert 139, Milchwert 126, Fleischwert 113 und Fitness 120 sprach ebenfalls für sich. Die seltene Abstammung der Mutter Orlando PP* mit Zitrus Pp* aus Minga Pp* war für die Besamungsstationen von besonderem Interesse, ebenso wie die Tatsache, dass sich aus Orlando PP* bereits die Bullen Siegfried P*S und Megaline PP* im Besamungseinsatz befinden. Bei einem Gebot von 17.800 € ging der Zuschlag schließlich an die Besamungsstation Neustadt/Aisch.
Die restlichen 9 Bullen wurden von Zuchtbetrieben für den Deckeinsatz erworben, wobei sich ein Durchschnittspreis von 3.089 € ergab. Die Preisspanne reichte von 2.550 € bis 4.100 €.

Das Angebot der Jungkühe war mit 41 Tieren sehr knapp. Allerdings präsentierten sich diese mit einer durchschnittlichen Tagesmilchmenge von 30,1 kg sehr leistungsstark. Den Spitzenwert von 41,2 kg erreichte eine an Nummer 1 rangierte, hornlose Vantasie PP*-Tochter, die zudem ein Gewicht von 690 kg vorweisen konnte. Angeboten wurde diese Jungkuh von der Seefellner GbR aus Untergriesbach und wurde schließlich zum Tageshöchstpreis von 3.600 € versteigert. Als Durchschnittspreis ergab sich bei den Jungkühen ein Wert von 2.801 €, wobei die Preise zwischen 2.250 € und 3.600 € schwankten.
Mit 2 bzw. 3 Kalbungen standen weitere 5 Tiere zum Verkauf, die eine durchschnittliche Tagesmilchmenge von 34,3 kg vorweisen konnten. Somit waren sie sehr gefragt und erzielten einen Preis von im Mittel 2.750 €.

Bei den Kalbinnen wurden nur 3 Tiere angeboten, die zu durchschnittlich 2.467 € versteigert wurden.

Neben dem regulären Zuchtviehmarkt hat am Samstag, den 18. April anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Vermarktungsanlage in Osterhofen auch eine Fresser-Versteigerung stattgefunden. Dabei wurde die stattliche Zahl von 237 Fressern angeboten, die auch auf überregionales Interesse stieß. Mit 224 Stück war der überwiegende Anteil der vorgestellten Tiere weiblich, die im Mittel 279 kg schwer waren. In allen Gewichtsbereichen wurden Tiere angeboten, so dass die Gewichte von 165 kg bis 540 kg reichten. Dementsprechend schwankten auch die Preise zwischen 920 € und 1.660 €, bei einem Durchschnittspreis von 1.304 €.
Für 13 männliche Fresser mit einem Durchschnittsgewicht von 281 kg wurden im Schnitt 1.535 € geboten.

Die nächste reguläre Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 20. Mai 2026 statt.

 

 

 

Großviehmarkt am 25.03.2026

Foto: Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 8 von Patrick Obermeier aus Arnhofen bei Abensberg

Statistik GVM 25.03.2026

Preisanstieg für leistungsstarke Jungkühe

Beim März-Zuchtviehmarkt in Osterhofen waren die Besucherränge nicht voll besetzt, die vorgestellten 76 Fleckviehzuchttiere waren trotzdem sehr gefragt. 95 % der Verkaufstiere wurden von niederbayerischen Betrieben ersteigert und 100 % der Tiere stammten aus Betrieben mit gentechnikfreier Fütterung.

Die Bullengruppe bestand aus 8 Tieren, die hinsichtlich des Exterieurs sehr ausgeglichen und bestens entwickelt waren. Beim züchterischen Niveau wurden hohe Gesamtzuchtwerte mit in der Spitze 144 Punkten erreicht. Künftig werden alle Bullen in den  Käuferbetrieben im Natursprung zum Einsatz kommen. Bei den Verkaufspreisen ergab sich ein Durchschnitt in Höhe von 3.369 €. Der Tageshöchstpreis von 3.600 € wurde zweimal erreicht und zwar für einen mischerbig hornlosen Seide-Sohn von der Familie Obermeier in Arnhofen bei Abensberg und für einen ebenfalls mischerbig hornlosen Sumatra-Sohn gezüchtet von Reinhard Jellbauer aus Germannsdorf und aufgezogen von Valentin Mühlbauer aus Oberhaarbach.

Mit 60 Jungkühen war das Angebot in dieser Kategorie deutlich größer als bei der letzten Auktion. Auch die Tagesmilchmenge viel mit durchschnittlich 29,1 kg höher aus als zuletzt, obwohl knapp 40 % der Jungkühe bereits wieder garantiert tragend waren. Bei Preisen zwischen 2.250 € und 3.500 € errechnete sich letztendlich ein Mittelwert von 2.796 € und damit um 150 € mehr als bei der Auktion im Februar. Den Spitzenpreis erzielte die an Nummer 1 gereihte Sunshine-Tochter von der Landstorfer GbR aus Gschwendt in der Gemeinde Ascha. Diese Jungkuh entsprach dem gewünschten Doppelnutzungstyp der Rasse Fleckvieh mit einem Gewicht von 750 kg und einer Tagesmilchmenge von 30,3 kg. Zudem war sie auch bereits wieder garantiert tragend. Weitere 17 Jungkühe erzielten Preise von mindestens 3.000 €.
Mit 2 bzw. 3 Kalbungen standen nur 3 Tiere zum Verkauf, die zu einem Versteigerungspreis von im Schnitt 2.467 € die Besitzer wechselten.

Auch bei den Kalbinnen wurden nur 5 Tiere angeboten, die zu Preisen zwischen 2.300 € und 2.750 € versteigert wurden. Im Mittel ergaben sich dabei 2.530 €.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 22. April 2026 statt.

 

 

Großviehmarkt am 11.02.2026

Foto: Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 1 von der Kellermann GbR aus Vordereben bei Jandelsbrunn

Bulle mit der Kat.-Nr. 2 von der Zierer GbR in Englmühle, Gemeinde Pfeffenhausen

Statistik GVM 11.02.2026

87.000 € für einen reinerbig hornlosen Seide P*S-Sohn!

Beim Februar-Zuchtviehmarkt in Osterhofen wurde mit 81 Stück dieselbe Anzahl an Tieren vorgestellt wie einen Monat zuvor. Angebot und Nachfrage haben sich dabei die Waage gehalten. Wie bei den Kälbermärkten wäre es auch beim Zuchtviehmarkt von Vorteil, wenn möglichst viele Tiere bezüglich der Blauzungenkrankheit Serotyp 8 einen negativen PCR-Test vorweisen könnten. Dies würde sich positiv auf die Preisbildung auswirken, weil diese Tiere auch in freie Gebiete bezüglich der Blauzungenkrankheit vermarktet werden könnten.

Gleich zu Beginn der Versteigerung stand der Höhepunkt der Veranstaltung auf dem Programm. Der Bulle mit der Katalognummer 1 hatte bereits im Vorfeld das Interesse mehrerer Besamungsstationen geweckt. Es handelte sich dabei um einen der besten reinerbig hornlosen Bullen der gesamten Fleckviehpopulation. Dieser Seide P*S-Sohn aus einer Masasi PP*-Tochter von der Kellermann GbR aus Vordereben bei Jandelsbrunn überzeugte durch einen Gesamtzuchtwert von 142. Mit einem Milchwert von 120 und einem Fleischwert von 115 entspricht der Bulle voll dem Doppelnutzungscharakter der Rasse Fleckvieh. Hervorragend ist zudem der Fitness-Zuchtwert von 131, der in der Mutterlinie durch langlebige Kühe mit 8, 10 und 12 Kalbungen belegt wird. Auch der Bulle selbst präsentierte sich mit sehr guter Entwicklung, hat er doch mit 11,5 Monaten bereits ein Gewicht von 570 kg erreicht. Nach einem längeren Winkerduell ging der Zuschlag schließlich bei 87.000 € an die Besamungsstation Neustadt/Aisch.
Mit der Katalognummer 2 wurde ein weiterer Bulle von der Besamungsstation Neustadt/Aisch für 4.700 € ersteigert. Es handelte sich dabei um den zweitbesten von 117 getesteten Eisenherz P*S-Söhnen, der auch auf der Mutterseite mit Hotrod P*S aus Veltliner eine interessante Linienkombination  vorweisen kann. Der mischerbig hornlose Bulle besitzt einen Gesamtzuchtwert von 137 bei sehr ausgeglichenem Zuchtwertniveau hinsichtlich Milch, Fleisch und Fitness. Die positiven Exterieurzuchtwerte hat er auch durch seine eigene gute Entwicklung und zudem einem sehr korrekten Fundament unterstrichen. Züchter dieses bisher einzigen Eisenherz P*S-Sohnes im Besamungseinsatz ist die Zierer GbR in Englmühle, Gemeinde Pfeffenhausen.
Weitere 5 Bullen wurden von Landwirten für den Natursprung ersteigert und erlösten im Mittel 3.260 €. Für einen Edeljoker PP*-Sohn von Simon und Christian Wachter aus Allmersdorf, Landkreis Kelheim, wurde mit 4.050 € der bisher höchste Preis für einen Deckbullen geboten.

Das Angebot der Jungkühe viel mit 49 Tieren geringer aus als zuletzt. Rund 30 % der Jungkühe waren bereits wieder garantiert tragend und trotzdem lag die durchschnittliche Tagesmilchmenge bei 28,3 kg. Mit einem Durchschnittspreis von 2.647 € lag das Preisniveau gleichauf mit der letzten Auktion. Die Preisspanne reichte von 1.500 € bis 3.300 €, wobei der Spitzenpreis für eine Zitrus Pp*-Tochter von Stefan Schlögl aus Buch bei Ortenburg erzielt wurde. Bei einem Gewicht von 710 kg und einer Tagesmilchmenge von 33,0 kg verkörpert auch sie in idealer Weise den Doppelnutzungstyp der Rasse Fleckvieh.
Weitere neun Kühe mit zwei bis vier Abkalbungen wechselten zu einem Versteigerungspreis von im Schnitt 2.461 € die Besitzer.

Ähnlich wie im Januar standen abschließend noch 13 Kalbinnen zum Verkauf. Bei einem Durchschnittsgewicht von 719 kg wurde ein Spitzenwert von 850 kg erreicht. Hinsichtlich der Preise ergab sich eine Spanne von 2.200 € bis 2.700 € und ein mittlerer Preis in Höhe von 2.404 €.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 25. März 2026 statt.

 

 

Großviehmarkt am 14.01.2026

Foto: Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 1 gezüchtet von der Hierl GbR und aufgezogen von Obermeier Patrik

Statistik GVM 14.01.2026

Fleckviehzuchttiere weiterhin sehr gefragt

Der erste Zuchtviehmarkt in Osterhofen im neuen Jahr 2026 war gut besucht, auch weil die Berufsschule Straubing mit ca. 80 Schülern im Ausbildungsbereich Landwirtschaft sowie den Lehrkräften sich über die Zuchtviehvermarktung informierten. Mit 81 vorgestellten Tieren lag das Zuchtrinderangebot knapp unter den Tierzahlen des Dezembermarktes. Mit Ausnahme von 2 Bullen wurden alle Tiere von niederbayerischen Käufern ersteigert. Durch einen negativen Test der Verkaufstiere hinsichtlich der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 wäre auch eine Vermarktung in freie Regionen möglich.

Zu Beginn der Auktion standen 5 sehr korrekte Bullen zum Verkauf, die sich sehr einheitlich präsentierten. Den jüngsten Bullen mit knapp 12 Monaten sicherte sich die Besamungsstation Neustadt zum Preis von 4.700 €. Es handelte sich dabei um einen der besten von über 400 getesteten Edeljoker PP-Söhnen, gezüchtet von der Hierl GbR in Neuses bei Altmannstein und aufgezogen von Patrik Obermeier in Arnhofen. Dieser mischerbig hornlose  Bulle überzeugte aufgrund seiner guten Entwicklung, einem sehr feinen Fundament, einem ausgeglichenen Zuchtwertniveau sowie einer seltenen Abstammung mit Edeljoker PP x Hofrat x Incredible PP*.
Die restlichen 4 Bullen wurden für den Deckeinsatz in Milchviehbetrieben angekauft und erzielten einen Durchschnittspreis in Höhe von 3.200 €.

Mit 58 Tieren war die Kategorie der Jungkühe nicht ganz so stark besetzt als bei der Dezemberauktion, allerdings lag die durchschnittliche Tagesmilchmenge bei 28,5 kg und damit etwas höher als zuletzt. Bei Preisen zwischen 1.550 € und 3.250 € errechnete sich ein Preis von im Schnitt 2.637 €. Für 7 Jungkühe wurden Preise von 3.000 € und mehr geboten. Der Tageshöchstpreis von 3.250 € wurde für die Spitzenkuh aus dem Züchterstall der Fenzl GbR in Prünst bei Patersdorf bezahlt. Diese Han Solo-Tochter überzeugte durch ihr sehr korrektes Exterieur hinsichtlich Fundament und Euter, einem Gewicht von 620 kg sowie einer Tagesmilchmenge von 31,2 kg.
Weitere drei Kühe mit zwei bis vier Abkalbungen konnten eine mittlere Tagesmilchmenge von 36,8 kg vorweisen.  Diese gingen zu einem Versteigerungspreis von im Schnitt 2.633 € an die neuen Besitzer.

Abschließend standen noch 14 Kalbinnen zum Verkauf und damit mehr als bei den letzten Auktionen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 730 kg wurden Spitzenwerte bei 870 bzw. 940 kg erreicht. Hinsichtlich der Preise ergab sich eine Spanne von 2.250 € bis 2.650 € und ein mittlerer Preis in Höhe von 2.454 €.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 11. Februar 2026 statt.

 

 

Großviehmarkt am 10.12.2025

Foto: Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 3 von Petra Kammermeier

Statistik GVM 10.12.2025

Zuchtviehpreise zum Jahresabschluss angestiegen

Der Dezember-Zuchtviehmarkt in Osterhofen war gut besucht und auch das Zuchtviehangebot war mit insgesamt 87 Tieren größer als bei den vorhergehenden Auktionen. Mit Ausnahme der Kalbinnen erhöhte sich auch das Preisniveau in den einzelnen Tierkategorien. Bis auf 2 Verkaufstiere wurden alle weiteren Zuchttiere von niederbayerischen Rinderhaltern ersteigert.

Mit 5 Zuchtbullen war das Angebot in dieser Kategorie relativ knapp und trotzdem fanden sich nur Kaufinteressenten für 3 Natursprungbullen, die im Mittel für 3.000 € versteigert wurden. Der Spitzenbulle stammte aus dem Zuchtbetrieb von Petra Kammermeier aus Nißlpram bei Bayerbach. Es handelte sich dabei um einen jungen aber bestens entwickelten, mischerbig hornlosen Inside Pp*-Sohn aus einer langlebigen Etoscha-Tochter. Der Zuschlag erfolgte bei 2.950 €. Der Tageshöchstpreis von 3.250 € wurde für einen ebenfalls mischerbig hornlosen Hasso Pp-Sohn vom Aufzuchtbetrieb Manfred Weiß in Ebertsried geboten. Züchter dieses Bullen ist Thomas Obernhuber aus Starzen, Gemeinde Hebertsfelden.

Die Kategorie der Jungkühe war wie immer am stärksten besetzt und mit 69 Tieren standen auch deutlich mehr zum Verkauf als bei der letzten Auktion. Ca. 60 % der Jungkühe waren gegen die Blauzungenerkrankung geimpft und die durchschnittliche Tagesmilchmenge lag bei 28,3 kg.  Als Durchschnittspreis ergab sich ein Wert in Höhe von 2.740 €, wobei sich die Preise in einer Spanne von 2.000 € bis 3.300 € bewegten. An die Spitze der Jungkühe hatte die Bewertungskommission eine Herzpower-Tochter von Franz Weigl in Etzenbach bei Biburg gereiht, die mit einem Gewicht von 780 kg und einer Tagesmilchmenge von 30,8 kg überzeugte. Von dem neuen Besitzer wurde dies mit einem Preis von 3.200 € honoriert. Der Tageshöchstpreis von 3.300 € ging an eine Valmet-Tochter von Franz Steiner in Enthof, Gemeinde Kößlarn, die mit 38,2 kg Milch und bestem Milchfluss glänzte.

Weitere vier Kühe mit jeweils zwei Abkalbungen konnten eine mittlere Tagesmilchmenge von 34,2 kg vorweisen.  Diese gingen zu einem Versteigerungspreis von im Schnitt 2.788 € an die neuen Besitzer.

Zum Abschluss der Auktion standen noch neun Kalbinnen zum Verkauf. Mit diesen Tieren konnten die Käufer ihre Bestände relativ günstig ergänzen. Bei Preisen zwischen 2.200 € und 2.550 € errechnete sich ein Durchschnittspreis in Höhe von 2.272 €. Der Tageshöchstpreis von 2.550  € wurde für eine 810 kg schwere Wintertraum-Tochter von Konrad Frankenberger aus Aufhausen bezahlt.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 14. Januar 2026 statt.