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Großviehmarkt am 16.07.2025

Foto: Spitzenjungkuh mit der Kat.-Nr. 18 vom Betrieb Wensauer Bernhard in Zornhof

Foto Spitzenbulle mit der Kat.-Nr. 1 vom Betrieb Obermeier aus Arnhofen bei Abensberg

Statistik GVM 16.07.2025

Durchschnittspreis der Jungkühe erreicht neuen Spitzenwert

Auch wenn das Angebot mit 73 Tieren beim Juli-Zuchtviehmarkt in Osterhofen deutlich höher lag als bei den letzten Auktionen, konnten die Nachfragewünsche trotzdem nicht alle bedient werden. Das Preisniveau ist insbesondere bei der Kategorie der Jungkühe nochmals angestiegen. Alle Tiere stammten aus Betrieben mit gentechnikfreier Fütterung und knapp 60 % der Verkaufstiere waren bereits zweimal gegen die Blauzungenerkrankung geimpft.

Mit nur 3 vorgestellten Zuchtbullen fiel das Angebot in dieser Kategorie erneut sehr knapp aus. Das Zuchtwertniveau mit einem durchschnittlichen Gesamtzuchtwert von 131 war allerdings relativ hoch. Alle drei Bullen wurden von niederbayerischen Milchviehbetrieben für den Deckeinsatz ersteigert, wobei sich ein mittlerer Verkaufspreis von 2.733 € ergab. Der Spitzenpreis von 3.000 € ging an einen mischerbig hornlosen Woozle PP*-Sohn vom Zuchtbetrieb Anton Obermeier aus Arnhofen bei Abensberg. Bei einem Gesamtzuchtwert von 132 und einem Milchwert von 131 können leistungsstarke Nachkommen erwartet werden. Obwohl der Bulle erst knapp 12 Monate alt war, zeigte er eine sehr gute Entwicklung.

Ein größeres Angebot von 53 Tieren war bei der Gruppe der Jungkühe aufgetrieben worden. Aufgrund der regen Nachfrage und der Leistungsbereitschaft bei einer durchschnittlichen Tagesmilchmenge von 29,8 kg ergab sich ein sehr flotter Versteigerungsverlauf. Der mittlere Versteigerungspreis von 2.849 € lag nochmals höher als zuletzt. 16 Jungkühe erzielten sogar Preise von mindestens 3.000 €. Für die Spitzenjungkuh, eine Wettiner-Tochter vom Zuchtbetrieb Bernhard Wensauer aus Zornhof, Gemeinde Pfeffenhausen, wurden 3.400 € geboten. Diese kompakte Jungkuh mit einem Gewicht von 690 kg und einer Tagesmilchmenge von 37,5 kg ließ keine Wünsche offen.
Bei den Kühen von zwei bis vier Abkalbungen ergaben sich Preise von 2.300 € bis 2.940 €. Für die 10 Verkaufstiere in dieser Kategorie errechnete sich ein Durchschnittspreis in Höhe von 2.686 €. Die Verkaufsgruppe überzeugte mit einer durchschnittlichen Tagesmilchmenge von 31,3 kg und einem mittleren Gewicht von 712 kg, bei einem Höchstwert von 825 kg.

Bei den tragenden Kalbinnen standen diesmal nur drei Tiere zum Verkauf.  Bei einem Verkaufserlös von durchschnittlich 2.487 € gab es auch kaum Preisunterschiede.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 13. August 2025 statt.

Großviehmarkt am 04.06.2025

Foto: Bulle mit der Kat.-Nr. 1 vom Betrieb Ettl GbR in Eggerszell bei Rattiszell

Statistik GVM 04.06.2025

Preisanstieg bei trächtigen Kalbinnen

Beim Juni-Zuchtviehmarkt in Osterhofen waren die Fleckviehzuchttiere weiterhin sehr gefragt. Auch aufgrund des begrenzten Angebots von nur 55 Tieren waren die Preise auf hohem Niveau stabil. Bis auf eine Jungkuh wurden alle Zuchttiere wieder von niederbayerischen Landwirten ersteigert. Erfreulich ist, dass über 60 % der angebotenen Rinder bereits einen Impfschutz gegen die Blauzungenerkrankung vorweisen konnten.

Sehr knapp viel das Angebot bei den Zuchtbullen aus. Nur vier Bullen wurden vorgestellt, von denen drei zu einem Durchschnittspreis von 2.483 € von Betrieben für den Einsatz im Natursprung ersteigert wurden. Die Bullen präsentierten sich mit bester Entwicklung, formalistisch sehr korrekt und bei Gesamtzuchtwerten von mindestens 132 züchterisch sehr interessant. Für einen mischerbig hornlosen Megastar-Sohn mit einem Gesamtzuchtwert von 141 bzw. einem Milchwert von 135 wurde der Tageshöchstpreis von 2.700 € geboten. Der Bulle stammte aus einer sehr leistungsstarken Mutterlinie des Betriebs Ettl GbR in Eggerszell bei Rattiszell.

Die Gruppe der Jungkühe, bestehend aus 37 Tieren, beeindruckte mit einer durchschnittlichen Tagesmilchmenge von 29,6 kg und entsprach dem bei Fleckvieh gewünschten Doppelnutzungstyp. Auch die Euterqualität überzeugte. Bei einem flotten Versteigerungsverlauf wurde ein Durchschnittspreis von 2.800 € erzielt und damit 20 € mehr als bei der Auktion im Mai. Die Preisspanne reichte von 2.120 € bis 3.460 €. Der Tageshöchstpreis wurde für eine natürlich hornlose Vikings-Tochter vom Betrieb Glaser Franz in Unterseilberg, Gemeinde Grainet geboten. Mit einer Tagesmilchmenge von 37,5 kg und zudem einem Gewicht von 680 kg, entsprach auch Sie dem Doppelnutzungstyp. Trotz der hohen Milchleistung überzeugte die Euterqualität mit gutem Eutersitz und korrekten Strichen.
Vier Zweitkalbskühe wurden im Mittel für 2.530 € versteigert.

Aufgrund des knappen Angebots und des hohen Preises für laktierende Tiere bzw. auch der hohen Kälberpreise sind die Preise für die 10 aufgetriebenen, trächtigen Kalbinnen ebenfalls deutlich angestiegen. Bei einem Gewicht von im Schnitt 710 kg, in der Spitze 800 kg, wurden Preise von 2.260 € bis 2.720 € geboten. Der Durchschnittspreis lag bei 2.488 €.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 16. Juli 2025 statt.

Großviehmarkt am 07.05.2025

Foto: Spitzenjungkuh Kat.-Nr. 68 von Josef-Florian Kraus aus Bärmannsried

Foto des Bullen mit der Kat.-Nr. 6 vom Betrieb Petra Kammermeier in Nißlpram

Statistik GVM 07.05.2025

Hohes Preisniveau für Fleckviehzuchttiere hält weiter an!

Eine große Gruppe von rund 50 Teilnehmern des Bildungsprogramms Landwirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landau-Pfarrkirchen hat sich beim Mai-Zuchtviehmarkt in Osterhofen über die Zuchtviehvermarktung informiert und Einblicke hinsichtlich der Tierbeurteilung von Kühen erhalten. Aufgrund der laufenden Feld- und Silierarbeiten war das Angebot mit insgesamt 58 Zuchttieren sehr knapp. Die aktuellen Preise für Fleckviehtiere sind auf hohem Niveau konstant.

Zu Beginn der Versteigerung wurden 7 von 8 vorgestellten Zuchtbullen von Milchviehhaltern für den Deckeinsatz in ihren Herden erworben. Dabei ergab sich ein Durchschnittspreis von 2.493 €. Der Tageshöchstpreis von 3.050 € wurde für einen mischerbig hornlosen Heiss-Sohn von Josef Draxinger in Schiefweg bei Waldkirchen geboten. Großmutter des bestens entwickelten Bullen ist die bekannte Kuh Wiranga Pp*, die auch die Mutter der bekannten Besamungsbullen Veni Pp*, Vidi Pp*, Vici Pp* bzw. Hardcore PP* ist.

Das Angebot der Jungkühe ist mit 41 verkauften Tieren sehr knapp ausgefallen, so dass nicht alle Käuferwünsche erfüllt werden konnten. Die Jungkuhgruppe überzeugte mit einer durchschnittlichen Tagesmilchmenge von 29,6 kg. Außerdem war die Hälfte der Kühe bereits zweimal gegen die Blauzungenerkrankung geimpft. Mit einem Versteigerungspreis von im Mittel 2.780 € hat das derzeit hohe Preisniveau weiterhin bestand, wobei sich die Preise in einer Spanne von 1.900 € bis 3.940 € bewegten. Die Spitzenjungkuh, eine natürlich hornlose Hotrod P*S-Tochter, stammte aus dem Zuchtbetrieb von Josef-Florian Kraus aus Bärmannsried, Gemeinde Teisnach und wurde für 3.220 € versteigert. Diese feine Jungkuh mit einem Gewicht von 630 kg überzeugte mit sehr korrektem Fundament und sehr hoch angesetztem Euter, sowie einer Tagesmilchmenge von 34,8 kg. Für eine Makay-Tochter mit einem Gesamtzuchtwert von 134 aus der Zuchtherde von Rudolf Hartl aus Stimmberg bei Offenberg wurde der Tageshöchstpreis von 3.940 € geboten.

Bei den Kühen mit jeweils zwei Kalbungen bzw. den Kalbinnen wurden jeweils drei Tiere versteigert. Dabei ergaben sich Durchschnittspreise von 2.380 € bzw. 2.220 €.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 04. Juni 2025 statt.